28.01.1986: Challengerunglück


Bericht über das Unglück



17:37 Uhr startet die Challenger zu ihrem Raumflug.

An Bord:
Kommandant Francis Scobee, Pilot Michael Smith, die Missionspezialisten Judith Resnik, Ellison Onizuka und Ronald McNair, und die Nutzlastspezialisten Gregory Jarvis sowie Christa McAuliffe.

Schon 73 Sekunden nach dem Start explidiert die Challenger. Alle sieben Menschen an Bord sterben.





"Der Schock über das Unglück saß uns tief in den Knochen. Wir waren einfach bestürzt. Meine Ma, die sonst ein harter Knochen ist, hatte Tränen in den Augen, und meine Sis schüttelte vor Bestürzung den Kopf. Mein Dad sprang vom Sofa auf und sagte noch, das könne er sich nicht ansehen, das ginge einfach zu weit. Er war tagelang nicht so richtig ansprechbar, und ich selber konnte einfach nicht fassen, was ich da gesehen hatte. Das die Angehörigen der Bordinsassen alles mitangesehen hatten machte mich wahnsinnig traurig, und ich empfand tiefes Mitgefühl."


 "Als ich im Radio von dem Unglück hörte, bat ich meinen Vater, abends die Nachrichten sehen zu dürfen. Es war schrecklich zu sehen, wie die Raumfähre explodierte, und das Bild verfolgte mich lange. Ich weinte sehr. Mir taten die Menschen so furchtbar leid, die umgekommen waren, und ebenso die Angehörigen, die dieses schreckliche Ereignis hatten mitansehen müssen. Ich wollte mir gar nicht vorstellen, was sie in diesem Moment empfunden hatten, und sandte mein Mitgefühl geistig an ihre Familien."

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